Dirk's Modellbahn-Seiten

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Verwendete Digitalkomponenten

Aktuell wird das DCC-Signal von einer Intellibox (Uhlenbrock) erzeugt und dient zur Steuerung der Lokomotiven und Weichendecoder. Die IB ist über ein serielles Kabel mit dem PC verbunden und zur Zeit wird das Protokoll P50x zur Kommunikation mit dem PC verwendet.

Als Ersatzzentrale habe ich noch eine ORD-1, die leider bei der Ansteuerung einiger Weichendecoder Probleme bereitet hat, wobei sie allerdings bei den von mir verwendeten Lok-Decodern anstandslos funktioniert. Hier gibt es noch Überlegungen diese Zentrale später nur für den Fahrbetrieb zu verwenden und die Ansteuerung der anderen Komponenten der IB zu überlassen.

Die Rückmeldung erfolgt über das LocoNet. Ein LocoBuffer (MGV85) ist an die zweite serielle Schnittstelle des PCs angeschlossen. Momentan befinden sich auf Buchrain 64 Rückmelder (MGV93), die über LocoIO-Module (MGV50) betrieben werden.

Bei der Rückmeldung habe ich mit diversen S88-Komponenten angefangen, allerdings habe ich diese nicht zuverlässig für den automatischen Fahrbetrieb ans Laufen bekommen. Die Bauteile liegen noch im Schrank und werden wahrscheinlich für Rückmeldungen an der Drehscheibe ihre Verwendung finden.

Bei den Weichen- und Schaltdecodern kommen Komponenten von Kreischer und Littfinksi zum Einsatz.

An der Frontseite der Anlage ist noch ein LocoNet-Patchpanel (MGV91) eingebaut, das es mir erlaubt Züge manuell z.B. mit einem FREDI zu fahren.

Sowohl die IB als auch der LocoBuffer werden von Rocrail über einen Ubuntu-Server kontrolliert. Weitere Informationen zu diesem Programm findet man hier auf der Webseite.

Das nächste Bild zeigt mein fahrbares digitales Kontrollzentrum:

digitales_kontrollzentrum

Auf der obersten Ebene des Wagens befindet das Programmiergleis, dass an die IB angeschlossen. Auf der nächsten Ebene sieht man die IB und den LocoBuffer. Darunter hat der PC seinen Platz gefunden. Der PC ist ein relativ alter PC von Dell mit 1 GB Speicher und hat den Vorteil, dass er noch zwei serielle Schnittstellen aufweist. Als Betriebssystem verwende ich Ubuntu um möglichst viel Ressourcen für die eigentliche Steuerung bzw. den Rocrai-Serverl zur Verfügung zu haben.

Rechts im Bild sieht man gerade eben noch den zweiten Rechner, der unter Windows Vista läuft und zur Visualisierung der gesamten Anlage dient. Hier läuft RocrailView und die Webcam zur Überwachung des Schattenbahnhofs bzw. das Gamepad zur Steurung der Züge über Rocrail sind auch an diesem Rechner angeschlossen.

Für den Spaß beim manuellen Betrieb sorgt ein FREDI

FREDI

 

Rocrail übernimmt nun die Weiterleitung der Kommandos an die Intellibox, die ich ja noch mit P50X betreibe:

dispatch_fredi

Neben dem FREDI verwende ich noch einen iPod Touch und ein iPhone als Funkregler. Die entsprechende (kostenlose) Applikation nennt sich iRoc und verbindet sich über WiFi mit dem Rocrail-Server:

iroc

Die beiden Geräte stellen mittlerweile sogar den Gleisplan mit der Möglichkeit zum Schalten von Weichen und Signalen zur Verfügung. Das fehlende Kabel macht sich richtig bemerkbar, wenn man am hinteren Teil der Anlage, z.B. im Schattenbahnhof, eine Weiche überprüfen muss. Einfach nur genial!

Verkabelung ...

Nachdem ich viel im Internet recherchiert habe, musste ich recht schnell feststellen, dass jeder (Hersteller) etwas anderes hinsichtlich Verkabelung empfiehlt. Daraufhin habe ich meine 'Norm' für die Farben bzw. Querschnitte der Kabel beschlossen. Im Prinzip geht es mir darum die Übersicht zu behalten (auch oder gerade (??) beim Digitalbetrieb werden viele Kabel benötigt) und möglichst flexibel auf zukünftige Erweiterungen reagieren zu können.

kabelchaos Das Kabel-Chaos auf der Testanlage und auf dem Foto ist sie noch nicht komplett verkabelt ...

Farbe der Kabel:

  • schwarz - Digitalstrom
  • rot - Digitalstrom
  • blau - Wechselstrom für Verbraucher wie Weichenantriebe und Beleuchtung
  • braun - Wechselstrom für Verbraucher wie Weichenantriebe und Beleuchtung
  • grau - Rückmelder vom Gleis

Kabel und Litzen mit diesen Farben bekommt man problemlos als Meterware im Baumarkt oder bei Conrad. Günstiger wird es jedoch, wenn man direkt Rollenware im Großhandel (Elektriker im Bekanntenkreis?) kauft. Die Preisspanne für den Meter Litze mit einem Querschnitt von 0,25 mm² reicht von 0,30 (Modellbahnzubehör) bis 0,05 Euro (Großhandel 250 Meter Rolle).

Sowohl unter Buchrain als auch unter den Modulen kommen drei Ringleitungen zum Einsatz:
  • Digitalstrom für den Fahrbetrieb
  • Digitalstrom für Weichen- und sonstige Dekoder
  • Wechselstrom für Verbraucher wie Weichenantriebe und Beleuchtung

Testanlage

Zurückblickend kann ich nur jedem Einsteiger in die Digitaltechnik dringend empfehlen eine Testanlage aufzubauen. An dieser Anlage kann man das Fahrverhalten der Lokomotiven studieren und z.B. vernünftige Positionen der Rückmelder (Bremsverhalten der Loks) ermitteln.

Aus diesem Grund hatte ich mir eine erste kleine und einfache Testanlage geschaffen mit der ich problemlos Lokomotiven programmieren oder neue Bausteine (Decoder, S88, etc.) testen bzw. konfigurieren konnte.

 

test_layout1 test_layout2

Es stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass diese Anlage hinsichtlich des Sammelns von Erfahrungen für die große Anlage kaum geeignet war und auch beim versuchsweisen Automatikbetrieb sehr schnell an ihre Grenzen kam.
Daher habe ich mich entschlossen eine neue und größere Testanlage aufzubauen. Im Baumarkt habe ich mir zwei 16 mm starke MDF-Platten mit den Abmaßen 1,25 x 0,90m gekauft und diese dan mit zwei Vierkanthölzern (44 x 44mm) zu einer grossen Platte verbunden.
Das folgende Bild beschreibt den Gleisplan, die verwendeten Rückmelder und die Lage der Blöcke auf dieser neuen Testanlage:

 

 

 

testplan_neu
Mittlerweile exisitiert diese Testanlage nicht mehr.