Bewegung auf dem RhB-Modul!

7. February 2010 – 22:40

Heute habe ich die Plattform vor den Stollen weitestgehend fertiggestellt. Die Grundlage aus Balsa-Holz wurde vor dem Einkleben mit der Betonfarbe von Heki vorgestrichen.

Betonplattform

(Klick öffnet größeres Bild)

Anschliessend musste der kleine Traktor (der eigentlich einmal eine große Lok werden wollte) zu ersten Fahrtests auf auf der Plattform herhalten. Den Traktor habe ich nach der Digitalisierung durch Jean-Michel am Freitag zurückbekommen. Vor der ersten Fahrt musste allerdings erstmal für Digitalstrom gesorgt werden und dafür habe ich die vorhandene Lenz-Zentrale mit einem Gen-Li von Paco (wird für den Anschluß an den Rechner und zur Steuerung durch Rocrail benötigt) in einem fliegenden Aufbau verwendet.

Fliegender Aufbau der Lenz-Zentrale

(Klick öffnet größeres Bild)

Jetzt konnte ich mit dem Handregler zum ersten Mal die Lok über die linke Seite des Moduls fahren und Korrekturen an den Rillenschienen vornehmen bzw. diese von Farbresten säubern.
Im nächsten Schritt habe ich dann innerhalb weniger Minuten Rocrail für das Modul und die Zentrale konfiguriert:

Rocrail für das erste RhB-Modul

(Klick öffnet größeres Bild)

Jetzt kam Komfort ins Spiel, denn die Benutzung von iRoc war nur noch Formsache oder besser das Eintragen einer IP-Adresse in den Präferenzen der App.

iRoc für das erste RhB-Modul

(Klick öffnet größeres Bild)

Mittlerweile fährt die Lok problemlos auf den beiden Gleisen vor den Stolleneingängen. Der nächste Schritt besteht in der Konfiguration der MBTronik-Module und dem Einbau des Servos für die Ansteuerung der anschliessenden Weiche.

Im Laufe der letzten Woche war ich auch noch als Formenbauer für den weiteren Ausbau der Stollenwände und -eingänge tätig:

Weitere Formen für die Stollenwände

(Klick öffnet größeres Bild)

Hier geht es allerdings mit dem Giessen erst weiter, wenn ich mir ein günstiges Ultraschall-Reinigungsgerät gekauft habe. Den Tip mit so einem Gerät die Luftblasen aus dem flüssigen Gips zu bekommen habe ich am Freitag noch auf dem Stammtisch der Rheinischen Freunde der RhB bekommen.

Farbe auf den gegossenen Betonwänden

2. February 2010 – 21:59

Da ich sehr neugierig war, wie die gegossenen Wände aussehen, wenn sie mit Farbe versehen sind, bin ich heute schnell zwischendurch nach Hilden zum Moba-Händler meines Vertrauens und habe mir von Heki ‘Betonfarbe’ besorgt.

Auf dem folgenden Bild ein erster Versuch der Farbgebung:

Betonwand

(Klick öffnet größeres Bild)

Die Wände sind eingefärbt mit der Farbe von Heki und dann mit Pulverfarbe nachbehandelt. Leider kommt die Struktur (bis auf die Luftbläschen) auf dem Foto nicht so heraus, wie sie sich in der Realität darstellt. Ich finde das Ergebnis jedenfalls besser als meine Versuche mit geprägtem Styrodur.

Förmchen bauen …

1. February 2010 – 21:48

Die Wände der Bunkeranlage auf dem Bild aus dem letzten Beitrag

Rillenschienen in Beton

(Klick öffnet größeres Bild)

waren nur grob aus Styrodur zusammengeschnitten um eine Stellprobe zu ermöglichen.

In der Loki 01/10 wird ein Verfahren (allerdings für Spur 0) beschrieben um Betonwände zu gießen. Heute habe ich dieses Verfahren einmal für meine Module getestet.

Als Vorbereitung habe ich Furnierholz (dem Schreiner meines Vertrauens auf aus der Tasche gezogen ;-) ) mit der Proxxon-Kreissäge in 3mm breite Streifen geschnitten. Ein wenig dünner wäre zwar noch schöner gewesen, aber das war mir zu gefährlich für meine Finger.

Das nächste Bild zeigt eigentlich jeden einzelnen Arbeitsschritt:

Betonwände für H0 giessen

(Klick öffnet größeres Bild)

- auf einem normalen Stück Papier, das später ein einfacheres Ausformen ermöglicht, werden die Konturen der Mauerstücke aufgezeichnet
- aus 6 mm starken Vierkanthölzern werden die Außenkanten der Formen ausgeschnitten und mit Weißleim (Express) aufgeklebt
- die Formen werden mit den zugeschnittenen ‘Brettern’ ausgelegt. Hierzu habe ich immer ein wenig Weißleim in eine Blisterpackung gegeben, von dort mit einem kleinen Pinsel aufgenommen und jeweils für eine Reihe Bretter den Leim auf das Papier gestrichen. Beim Positionieren der Bretter ist eine Pinzette recht hilfreich
- zum Abschluß habe ich die Formen noch einmal kurz mit Klarlack überzogen

Jetzt konnte ich sehr dünnen Gips anrühren und die Formen damit füllen. Nach einigen Minuten war dann der Gips soweit angezogen, dass ich die beiden Mauerteile problemlos entformen konnte. Leider sind einige sehr kleine Luftbläschen beim Giessen entstanden, aber ich hoffe, dass man sie nach dem Lackieren nicht mehr sieht. Und beim nächsten Giessen wird ein wenig mehr gerüttelt … :-)

Die Fotos von den Abgüssen folgen, sobald ein wenig Farbe aufgetragen ist!

Rillenschienen fertig und angeschlossen

31. January 2010 – 22:10

Die Rillenschienen für die Plattform vor den Bunkereingängen sind fertiggestellt und der Beton aus 2mm starkem Balsaholz ist vorgeschnitten, aber noch nicht final montiert.
Nach dem Kleben der Platten werden sie vor der Lackierung noch gespachtelt.

Rillenschienen in Beton

(Klick öffnet größeres Bild)

Die Weiche des linken Moduls hat erste Farbschichten erhalten, ist verkabelt und alle erforderlichen Löcher für die Weichenstellung sind gebohrt. Danach konnte ich sie mit 2-Komponenten-Kleber auf dem Modul befestigen.

1. DIY-Weiche eingebaut

(Klick öffnet größeres Bild)

Das folgende Foto zeigt den aktuellen Stand noch einmal im Überblick.

Überblick Stand 31.1.2010

(Klick öffnet größeres Bild)

Mal etwas zum Schmunzeln …

30. January 2010 – 10:55

Nachdem die ersten Bücher von Peter Holbeck eingetroffen sind, habe ich im Internet nach den dort erwähnten Videos gesucht und bin fündig geworden:

Die Bücher sind in einem vergleichbaren Stil geschrieben und daher nicht nur informativ, sondern auch noch richtig unterhaltsam.

Flüsterantriebe fertig gelötet

28. January 2010 – 22:49

Heute habe ich den zweiten Flüsterantrieb von MBTronik fertig gelötet:

Flüsterantrieb MBTronik

(Klick öffnet größeres Bild)

Die Qualität der Platinen bzw. des gesamten Bausatzes ist einfach nur gut und das Preis-/Leistungsverhältnis überzeugt.

Damit sind die ‘großen’ Lötarbeiten für die beiden RhB-Module abgeschlossen. Bevor es mit der endgültigen Programmierung der beiden Platinen weitergeht, muss ich erst die Lenz-Zentrale an die Module anschliessen und für die Versorgung mit Wechselstrom sorgen. Die Feineinstellung der Servos kann natürlich erst nach Einbau der Weichen erfolgen.

Das selige Modellbahnlächeln

27. January 2010 – 09:27

Nachdem ich den Beitrag ‘Kirmes in St. Blister‘ bei Stummi verfolgt habe bzw. auf die Fortsetzung sehr gespannt bin, musste ich einfach heute die Bände ‘Das selige Modellbahnlächeln 1-4′ von Dr. Peter Holbeck bei Amazone kaufen.

Sobald die Bücher eingetroffen sind und ich sie gelesen habe, werde ich über die Inhalte mit Sicherheit berichten. Bis dahin bietet die Homepage von Peter schon viele interessante Informationen.

Aktueller Stand beim RhB-Modul

24. January 2010 – 22:43

Die Weichen für das Modul sind nun alle im Rohbau fertig:

DIY-Weichen H0m

(Klick öffnet größeres Bild)

Auf dem linken Teil des Moduls wird eine Verladung vor einem Bunkereingang dargestellt. Die beiden folgenden Bilder zeigen eine Stellprobe aus Styrodur. Die eigentliche Wände der Bunkeranlage plane ich aus Gips zur erstellen analog zu der Methode, die im Loki 01/10 beschrieben wurde.

Stellprobe Bunkereingang

(Klick öffnet größeres Bild)

Stellprobe Bunkereingang

(Klick öffnet größeres Bild)

Zur Zeit grübel ich noch ein wenig über die Höhen der verschiedenen Wände, da irgendwie das Modul nicht tief genug ist. Wahrscheinlich werde ich alle Wände 10 mm niedriger gestalten um entsprechenden Platz nach hinten zu gewinnen.

Vor den Bunkereingängen werden die Schienen in Beton verlegt und daher habe ich Rillenschienen angefertigt:

Stellprobe Bunkereingang

(Klick öffnet größeres Bild)

Der Traktor, der eigentlich mal eine große Lok werden wollte ;) , ist zur Digitalisierung bei einem bekannten Kollegen aus Köln und der erste Flüsterantrieb von mbTronik mit Polarisierung ist auch bereits gelötet und getestet.

In den nächsten Tagen wird dann die Lenz-Zentrale an die Module gehängt und ein Plan in Rocrail erstellt. Anschließend können die Weichenantriebe montiert und final programmiert werden.

Die Maschinenfabrik und weitere Pläne

24. January 2010 – 22:24

Die Maschinenfabrik oberhalb von Buchrain hat eine Werkstattausstattung erhalten und die Beleuchtung ist vorbereitet (Fotos folgen …). Das Gelände der Fabrik ist mittlerweile komplett eingezäunt und der erste Mitarbeiter zeigt sich auf dem Firmengelände:

Personal der Maschinenfabrik

(Klick öffnet größeres Bild)

Der Entschluß den Wendel aus dem vorherigen Beitrag zu bauen steht fest. Im ersten Schritt wird der Wendel von Hochrain aus den neuen Schattenbahnhof bedienen und von daher habe ich mir Gedanken zu diesem Schattenbahnhof gemacht. Das folgende Bild zeigt den aktuellen Planungsstand:

Module Schattenbahnhof

(Klick öffnet größeres Bild)

Die Gleisanlagen werden aus Piko A-Gleis aufgebaut und die Weichen mit normalen Piko-Antrieben versehen. Die gesamte Elektronik wird auch aus Wartungsgründen auf den Modulen installiert werden.

Viele Gedanken und große Pläne

17. January 2010 – 15:33

Ich hatte ja in einem vorherigen Blog-Beitrag schon erwähnt, dass ich mir langsam Gedanken über die Gleislage in Hochrain bzw. den Übergang in die geplanten Module an der gegenüberliegenden Wand machen muss.
In diesem Beitrag möchte ich den Stand der Planung vorstellen.

Von Hochrain aus wird es über eine zweigleisige Gleiswendel, bestehend aus Piko-Gleisen R2 und R3, in die Tiefe gehen. Das äußere Gleis des Wendels zweigt nach einem Höhenunterschied von 180 mm ab in die Zufahrt zu den neuen Modulen. Über eine 90 Grad Kurve wird dann über die Zufahrt das eigentliche Bahnhofssegment von ca. 3,90 m Länge erreicht.

Die Wendel selbst überbrückt einen gesamten Unterschied von 607 mm und erreicht dann die Höhe des unter den Bahnhofsmodulen geplanten Schattenbahnhofs, der auch eine Länge von maximal 3,90 m bekommen kann.

Lageplan Wendel und Module

(Klick öffnet größeres Bild)

Auf dem folgenden Bild sind die zu überbrückenden Höhenlagen und Längenverhältnisse dargestellt:

Höhen Wendel und Module

(Klick öffnet größeres Bild)

In einem weiteren Schritt kann mit einem weiteren Gleiswendel der geplante Bahnhof später auf der anderen Seite auch an den Schattenbahnhof angeschlossen werden.

Die Befestigung der Module an der Längsseite wird über stabile Winkel realisiert werden. Nach den positiven Erfahrungen mit dem Selbstbau der Gleisanlagen inkl. Weichen auf den RhB-Modulen plane ich ähnliches mit den Bahnhofsmodulen, wogegen der Schattenbahnhof wieder mit dem bekannten Material von Piko ausgestattet wird.