4. Rocrail-Stammtisch in Solingen

7. March 2010 – 20:01

Gestern fand wieder bei den Solinger Eisenbahnfreunden ein Rocrail-Stammtisch statt, den ich mit Unterstützung der Eisenbahnfreunde organisiert hatte.

Für mich bedeutete dieser Stammtisch ‘etwas’ mehr Aufwand als üblich, da ich mich bereit erklärt hatte eine Anfänger-Schulung’ zu geben. Daher konnte ich die letzten Tage eigentlich nicht in den Moba-Keller, sondern habe die Präsentation am Rechner vorbereitet:

Einführung in Rocrail

Die Schulung lief dann über fast 4 Stunden und hat durchaus positive Resonanz gebracht, wobei auch klar wurde, dass diese Zeit für eine gründliche Einführung in das doch komplexe Thema nicht wirklich ausreicht. Neben der Schulung gab es noch zwei interessante ‘Schau-Anlagen’ (Drehscheibe und Rangier-Koffer) aus Norddeutschland zu bestaunen. Auch unser holländischer Hardware-Fachmann aus Venlo hatte wieder viele interessante Neuigkeiten im Gepäck.

Aus meiner Sicht war es ein rundum gelungener Samstag mit interessanten Themen und vielen netten Leuten!

Jetzt heisst es die Augen nach vorne richten, denn bis zum nächsten Event ist es nicht mehr lange:

Tag der offenen Tür beim MGV

Ich plane an beiden Tagen zusammen mit Rob und seiner Spur0-Anlage in Venlo zu sein und würde mich freuen, wenn der eine oder andere Leser des Blogs seinen Weg dorthin finden würde und wir zusammen einen Kaffee oder … trinken könnten.

Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich hier in Kürze wieder Neuigkeiten aus dem Keller berichten kann, denn das Silikon für meine Gipsformen ist eingetroffen und die Fliegenklatschen für mein neues Begrasungsgerät sind bestellt …

Bruch beim Ausformen …

25. February 2010 – 23:02

Ich hatte ja bereits die nächsten Formen für den Eingangsbereich der Stollen vorbereitet

Weitere Formen für die Betonwand

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und diese dann gestern ausgegossen. Beim Ausformen der komplizierteren Formen ist mir dann der Gips gebrochen:

Bruch beim Ausformen

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Leider waren es nicht nur glatte Brüche, sondern es sind auch Stücke herausgebrochen:

Bruch beim Ausformen

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Heute haben ich dann die einzelnen Teile wieder zusammengeklebt. Anschließend wurden die anderen Problemstellen noch verspachtelt bzw. mit einer Sandfeile nachgearbeitet.
Da ich diese Arbeiten nicht mehr wiederholen möchte und auch die Formen beim Ausformen heftig gelitten haben, bin ich in der Bucht auf die Suche gegangen und habe dort Silikon gekauft. Jetzt werden die überarbeiteten Gußteile für die Herstellung von Silikonformen genutzt.

Power für die RhB-Module

21. February 2010 – 20:42

Nachdem mir die fliegende Verdrahtung des linken Moduls doch etwas zu gefährlich erschien (Abreissen der Drähte beim Hantieren mit dem Modul …), habe ich mich heute um die Verdrahtung gekümmert. Die sechs ‘Ring-Leitungen’ versorgen unter dem Modul sechs Lötleisten, die die Rolle der Unterverteilung übernehmen.

Verkabelung RhB-Modul

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Grundsätzlich werden alle Kabelverbindungen auf den Modulen inklusive der Büschelstecker bzw.  -buchsen gelötet. Eine Ausnahme bildet der Übergang zwischen meinen beiden Modulen, der über steckbare Lüsterklemmen realisiert ist. Bei den Lötarbeiten ist mir extrem positiv der Vorteil von Modulen aufgefallen: Ich konnte bequem vor dem senkrecht gestellten Modul sitzen und löten!

Für die Stromversorgung im Keller und dem Testen der gesamten Ringleitung habe ich mir neue Anschlußkabel mit Büschelsteckern angefertigt:

Verkabelung RhB-Modul

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Nachdem diese Anschlußkabel fertiggestellt waren, konnte ich auch zum ersten Mal erfolgreich die Lok über das bisher angefertigte Hauptgleis fahren lassen. :-)

RhB-Hauptstrecke – das erste Gleis liegt

15. February 2010 – 20:03

Heute habe ich weiter die Holzschwellen auf dem linken Modulteil verlegt. Nachdem der Weißleim getrocknet war, konnte ich die Schwellen beizen und anschließend die restlichen Pertinax-Schwellen anfertigen.
Das folgende Foto zeigt die bereits verklebten Pertinax-Schwellen zwischen den Holzschwellen.

Hauptstrecke RhB im DIY-Verfahren

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Nach dem Trocknen des Zweikomponenten-Klebers an den Pertinax-Schwellen habe ich die Gleis-Profile aufgelötet.

Hauptstrecke RhB im DIY-Verfahren

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Beim Löten habe ich zum ersten Mal Lötwasser verwendet und die Lötstellen sind prompt entschieden feiner ausgefallen.

Baubeginn der RhB-Hauptstrecke

14. February 2010 – 21:42

Heute habe ich mit dem Aufbau der Hauptstrecke auf dem linken RhB-Modul begonnen. Der Untergrund wurde auf der Dekupiersäge aus 6 mm starken Korkplatten geschnitten und anschließend mit Ponal aufgeklebt.
Danach hiess es Schwellen aus feinen Holzleisten sägen und danach kleben …

Betonwand

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Die größeren Lücken zwischen den Schwellen sind für Pertinax-Schwellen vorgesehen, auf denen dann im nächsten Schritt die Profile aufgelötet werden. Ganz links erkennt man bereits eine größere aufgeklebte Pertinax-Platte am Modul-Übergang. Vor dem Löten der Profile werden die Holzschwellen noch mit einer Lasur (Antik-Eiche) gestrichen um ihnen eine entsprechende Farbe zu verpassen.

Der zweite Satz Formen für die Stolleneingänge ist jetzt auch so weit fortgeschritten, dass ich theoretisch mit dem Giessen beginnen könnte. Wenn ich diese, durchaus kritischen, Teile vernünftig ausgeformt bekomme, dann werde ich wohl das nächste Experiment wagen: Silikonformen! Ich gehe mal davon aus, dass die Formen selbst beim Ausformen beschädigt werden und noch einmal die ganzen Bretter kleben …

Weitere Formen für die Betonwand

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Danach hatte ich erst einmal die Nase voll von der ganzen Kleberei und habe beschlossen diesen Blog-Beitrag zu schreiben. :-)

Nachreichen möchte ich hier noch ein Bild von dem Kamera-Wagen, der noch immer recht provisorisch aussieht ;-) , aber vernünftig seine Arbeit verrichtet:

Kamera-Wagen

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Kamera ab, die 2. …

13. February 2010 – 20:03

Da ich mit den anfänglichen Ergebnissen nicht richtig zufrieden war, habe ich noch ein wenig mit dem bestehenden Videoeingang herumexperimentiert, aber leider weder eine Verbesserung des Bildmaterials erreicht noch das Mikrofon der Kamera aktiviert bekommen, Daraufhin habe ich mir ‘Grabby’ von Terratec zugelegt um das Videosignal und die Tonspur zu ‘grabben’. Einer der großen Vorteile war auch, dass ein ‘vernünftiges Stück’ Software (dummerweise nur für Windows) der Hardware beilag.

Nachdem ich dann das Objektiv der Kamera noch etwas justiert habe, ist folgendes herausgekommen:

Die auftretenden Störungen muß ich wohl in Kauf nehmen, da auch ein Abschalten des WLAN-Routers unter der Anlage keine Verbesserung gebracht hat.

Schön an diesem Stück Hardware bzw. dem beiliegenden Treiber ist auch, dass ich mir über AbelCam trotzdem weiterhin Live-Bilder anschauen kann bzw. über einen Web-Server veröffentlichen kann.

Jetzt muß ich noch ein wenig mit der Software üben … :-)

Als die Bilder laufen lernten …

9. February 2010 – 20:27

Heute kam mein ersehntes Päckchen von Reichelt an. Ich hatte mir eine Mini-Kamera mit Funkübertragung bestellt und konnte es kaum abwarten in den Moba-Keller zu kommen.

Nach einigen kleineren Konfigurationsschwierigkeiten konnte ich dann die Kamera provisorisch (Gummiband *räusper*) auf einem alten Reinigungswagen von Fleischmann befestigen und mir auf dem PC die ersten bewegten Bilder von der Anlage anschauen. Danach begann die Suche nach Freeware, die es mir erlaubt die Ausgabe der Kamera in einer Video-Datei zu speichern. Hier ein erstes Ergebnis:

Jetzt geht es an die Feineinstellung der Kamera und die Suche nach vernünftiger Software um die Videos zu bearbeiten bzw. zu schneiden.

Bewegung auf dem RhB-Modul!

7. February 2010 – 22:40

Heute habe ich die Plattform vor den Stollen weitestgehend fertiggestellt. Die Grundlage aus Balsa-Holz wurde vor dem Einkleben mit der Betonfarbe von Heki vorgestrichen.

Betonplattform

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Anschliessend musste der kleine Traktor (der eigentlich einmal eine große Lok werden wollte) zu ersten Fahrtests auf auf der Plattform herhalten. Den Traktor habe ich nach der Digitalisierung durch Jean-Michel am Freitag zurückbekommen. Vor der ersten Fahrt musste allerdings erstmal für Digitalstrom gesorgt werden und dafür habe ich die vorhandene Lenz-Zentrale mit einem Gen-Li von Paco (wird für den Anschluß an den Rechner und zur Steuerung durch Rocrail benötigt) in einem fliegenden Aufbau verwendet.

Fliegender Aufbau der Lenz-Zentrale

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Jetzt konnte ich mit dem Handregler zum ersten Mal die Lok über die linke Seite des Moduls fahren und Korrekturen an den Rillenschienen vornehmen bzw. diese von Farbresten säubern.
Im nächsten Schritt habe ich dann innerhalb weniger Minuten Rocrail für das Modul und die Zentrale konfiguriert:

Rocrail für das erste RhB-Modul

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Jetzt kam Komfort ins Spiel, denn die Benutzung von iRoc war nur noch Formsache oder besser das Eintragen einer IP-Adresse in den Präferenzen der App.

iRoc für das erste RhB-Modul

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Mittlerweile fährt die Lok problemlos auf den beiden Gleisen vor den Stolleneingängen. Der nächste Schritt besteht in der Konfiguration der MBTronik-Module und dem Einbau des Servos für die Ansteuerung der anschliessenden Weiche.

Im Laufe der letzten Woche war ich auch noch als Formenbauer für den weiteren Ausbau der Stollenwände und -eingänge tätig:

Weitere Formen für die Stollenwände

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Hier geht es allerdings mit dem Giessen erst weiter, wenn ich mir ein günstiges Ultraschall-Reinigungsgerät gekauft habe. Den Tip mit so einem Gerät die Luftblasen aus dem flüssigen Gips zu bekommen habe ich am Freitag noch auf dem Stammtisch der Rheinischen Freunde der RhB bekommen.

Farbe auf den gegossenen Betonwänden

2. February 2010 – 21:59

Da ich sehr neugierig war, wie die gegossenen Wände aussehen, wenn sie mit Farbe versehen sind, bin ich heute schnell zwischendurch nach Hilden zum Moba-Händler meines Vertrauens und habe mir von Heki ‘Betonfarbe’ besorgt.

Auf dem folgenden Bild ein erster Versuch der Farbgebung:

Betonwand

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Die Wände sind eingefärbt mit der Farbe von Heki und dann mit Pulverfarbe nachbehandelt. Leider kommt die Struktur (bis auf die Luftbläschen) auf dem Foto nicht so heraus, wie sie sich in der Realität darstellt. Ich finde das Ergebnis jedenfalls besser als meine Versuche mit geprägtem Styrodur.

Förmchen bauen …

1. February 2010 – 21:48

Die Wände der Bunkeranlage auf dem Bild aus dem letzten Beitrag

Rillenschienen in Beton

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waren nur grob aus Styrodur zusammengeschnitten um eine Stellprobe zu ermöglichen.

In der Loki 01/10 wird ein Verfahren (allerdings für Spur 0) beschrieben um Betonwände zu gießen. Heute habe ich dieses Verfahren einmal für meine Module getestet.

Als Vorbereitung habe ich Furnierholz (dem Schreiner meines Vertrauens auf aus der Tasche gezogen ;-) ) mit der Proxxon-Kreissäge in 3mm breite Streifen geschnitten. Ein wenig dünner wäre zwar noch schöner gewesen, aber das war mir zu gefährlich für meine Finger.

Das nächste Bild zeigt eigentlich jeden einzelnen Arbeitsschritt:

Betonwände für H0 giessen

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- auf einem normalen Stück Papier, das später ein einfacheres Ausformen ermöglicht, werden die Konturen der Mauerstücke aufgezeichnet
- aus 6 mm starken Vierkanthölzern werden die Außenkanten der Formen ausgeschnitten und mit Weißleim (Express) aufgeklebt
- die Formen werden mit den zugeschnittenen ‘Brettern’ ausgelegt. Hierzu habe ich immer ein wenig Weißleim in eine Blisterpackung gegeben, von dort mit einem kleinen Pinsel aufgenommen und jeweils für eine Reihe Bretter den Leim auf das Papier gestrichen. Beim Positionieren der Bretter ist eine Pinzette recht hilfreich
- zum Abschluß habe ich die Formen noch einmal kurz mit Klarlack überzogen

Jetzt konnte ich sehr dünnen Gips anrühren und die Formen damit füllen. Nach einigen Minuten war dann der Gips soweit angezogen, dass ich die beiden Mauerteile problemlos entformen konnte. Leider sind einige sehr kleine Luftbläschen beim Giessen entstanden, aber ich hoffe, dass man sie nach dem Lackieren nicht mehr sieht. Und beim nächsten Giessen wird ein wenig mehr gerüttelt … :-)

Die Fotos von den Abgüssen folgen, sobald ein wenig Farbe aufgetragen ist!